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Montag, 16. August 2010

Tag der offenen Tür




Köln, 14. August: Pünktlich um 14.00 Uhr begann der Tag der offenen Tür an der Akademie Deutsche POP. Diesmal stand die Veranstaltung ganz unter dem Motto „Der Schweif des Diabolus“. Über 100 Interessierte konnten sich über die Ausbildungsmöglichkeiten an der Akademie erkundigen. Dabei zog sich das Hörspiel wie ein roter Faden durch die spannenden Workshops zu Musikkomposition, CD-Artwork, Sprachaufnahme und Editing.

Florian Mischa Böder hatte schon frühzeitig seine Mitwirkung an der Veranstaltung zugesagt. Ganz unkompliziert beantwortete er alle Fragen der Besucher und schlüpfte im Workshop „Aufnahme“ noch mal in seine Rolle als „Andre Beyer“. So konnte er den zahlreichen Zuhörern unmittelbar und anschaulich die verschiedenen Anforderungen, denen sich ein Hörspiel-Sprecher im Studio stellen muss, verdeutlichen.

Ganz besonders gefreut habe ich mich, Helga P. Schubert, die Autorin von „Der Schweif des Diabolus“ endlich persönlich kennen zulernen. Sie hatte extra den weiten Weg aus Dessau-Roßlau auf sich genommen. Zusammen mit Florian Böder ließ sie sich die Aufnahmestudios, in denen das Hörspiel entstanden ist, zeigen. Alle Beteiligten durften zudem auf einer original Drehbuchseite unterschreiben.

Etwas nervös wurde ich, als Frau Schubert darum bat, den Rohschnitt hören zu dürfen. Wie würde ihr die Umsetzung ihres Stoffes gefallen? Hatten wir es geschafft, die Welt, die sie sich ausgedacht hatte, wirklich überzeugend zum Leben zu erwecken? Georg Bremges startete zunächst eine Szene mit Fritz Stavenhagen. Nach wenigen Sekunden begannen Frau Schuberts Augen zu leuchten. Dann ging es weiter mit einer intensiven Szene zwischen „Andre Beyer“ und dem von Tom Jacobs gesprochenen „Kaschunke“. Frau Schubert war sichtlich beeindruckt von der Leistung der Sprecher und der (bisherigen) Umsetzung ihres Drehbuchs. Ich denke, wenn jetzt noch die Musik dazukommt und alles richtig gemischt ist, wird es ein tolles Hörspiel werden.

Der kurze Film zeigt ein paar Highlights vom „Tag der offenen Tür“.